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Anstöße 28: „Von der Geschichte lernen – Geschichte lernen mit den Kindern von Zuwanderern“
Referent/-innen:
Cahit Başar, Studienrat und Sprecher des Netzwerks Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte, Stadtgymnasium Köln-Porz
Dr. Anja Prölß-Kammerer, Leiterin – DokuPäd, Pädagogik rund um das Dokumentationszentrum
Moderation: Bernhard Jehle, Leiter - Pädagogisches Institut der Stadt Nürnberg
Der Lehrplan für den Geschichtsunterricht im deutschen Schulsystem legt einen Schwerpunkt auf die nationale Geschichte Deutschlands. Wie kann das im Unterricht bei Schülern und Schülerinnen mit sehr unterschiedlichen Migrationshintergründen verändert werden? Wie viel Multiperspektivität, unter Berücksichtigung der Menschenrechte, lässt man z.B. bei der Auseinandersetzung mit dem Holocaust während des Nationalsozialismus zu? Auch wenn Meinungsvielfalt sonst als wertvolle Ressource und Meinungsfreiheit als Menschenrecht betrachtet werden, ist hier kein Platz für Multiperspektivität. Auf der anderen Seite findet sowohl die Gastarbeiteranwerbung bis in die frühen 1970er-Jahre als auch der Zusammenbruch des Ostblocks und der Zuwanderung aus den GUS-Staaten kaum Beachtung, obwohl für vielen Zuwandererfamilien diese Phasen von zentraler Bedeutung sind. Wie müssen sich Unterricht und Lehrpläne ändern und wie können vor allem die Eltern bei Veränderungen miteinbezogen werden?
Schirmherrschaft der Veranstaltungsreihe: Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly
Veranstalter: Stadt Nürnberg: Amt für Kultur und Freizeit, Amt für Wohnen und Stadt-erneuerung, Ausländerbeirat, Bildungszentrum, Pädagogisches Institut, Xenos Nbg. e.V.
