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Anstöße 33: "Der Islam im Alltag unserer Stadt - Ein Diskussionsabend zur Charta des Zusammenlebens von Muslimen und Nichtmuslimen"
Für das Zusammenleben bedarf es Regeln und Absprachen. Manche Fragen des Zusammenlebens ergeben sich aus bestimmten religiösen oder kulturellen Praktiken.
In Nürnberg leben inzwischen über 40.000 Muslime und stellen damit die stärkste nicht-christliche religiöse Gruppe in der Stadt dar. Diese Entwicklung hat Nürnberg bunter und vielfältiger gemacht. Mancherorts brachte dies aber auch neue Herausforderungen mit sich.
Der AK Muslime/Nichtmuslime hat im Laufe der vergangenen zweieinhalb Jahre eine „Charta des Zusammenlebens“ erarbeitet, dabei konkrete Fragen und Herausforderungen benannt und auch Empfehlungen für den Umgang damit formuliert.
Die Charta umfasst drei Bereiche:
- Recht und Religion
- Bildung und Erziehung
- Seelsorge und Soziales
Die Charta will Orientierungshilfe für die Auseinandersetzung mit entsprechenden Fragen und Konfliktfällen sein. Sie versteht sich keineswegs als abgeschlossen, sondern will für weitere Entwicklungen offen sein und auch als Anregung für Fragen des Zusammenlebens mit anderen Religionsgemeinschaften in der Stadt offen sein.
An diesem Abend wollen wir sie auf ihre Praxisrelevanz hin befragen und Möglichkeiten der Umsetzung prüfen.
Podiumsteilnehmer und Teilnehmerinnen:
Dr. Peter Schönlein, Altoberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Max Höffkes, CSU Stadtrat, Mitglied der Kommission für Integration
Bernhard Jehle, Pädagogisches Institut und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg
Serpil Dursun, Bildungslotse-Nürnberg e.V.
Pfarrer Hans-Martin Gloël, Brücke-Köprü
Moderation: Ella Schindler, Nürnberger Zeitung
Eintritt frei!
Schirmherr der Reihe: Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.
Trägerkreis: Stadt Nürnberg: Amt für Kultur und Freizeit, Amt für Wohnen und Stadtentwicklung, Nürnberger Rat für Integration und Zuwanderung, Pädagogisches Institut und Schulpsychologie , Xenos Nürnberg e.V. Mitveranstalter dieses Abends: Arbeitskreis zur Förderung des Zusammenlebens von Muslimen und Nichtmuslimen in Nürnberg
